WM 2022: Bundesliga-Boss fordert Fifa-Aufstand | Sport

Der Angriff des DFB auf die FIFA sorgte für Diskussionen.

BVB-Boss und DFB-Vize Hans-Joachim Wotzke (63), zugleich Chef des DFL-Aufsichtsrats, kritisiert den Weltverband besonders: „Ich halte den enormen Druck, den die FIFA auf die europäischen Mannschaften ausübt, die mit dem Tragen der ‚One Love‘-Kapitänsbinde ein Zeichen setzen wollen, für völlig unangemessen. Mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf stehe ich in ständigem Kontakt. Sie drohten unserem Team nicht nur mit Bußgeldern, sie wollten uns auch nicht aufhalten. Sie haben uns mit harten sportlichen Sanktionen wie Punktabzug gedroht.”

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Und später: „Unsere Spieler haben ein ganzes Leben dafür WM-Traum, sie wollen Weltmeister werden und positionieren sich ganz klar in Sachen Menschenrechte. Jetzt musste der DFB genau überlegen, wie er sich in dieser schwierigen Situation verhalten soll.“

Für Wotzka ist klar, dass alle Menschenrechtsfragen weiterhin auf der Agenda bleiben: „Alle betroffenen Länder werden auch in Zukunft nicht müde, Zeichen zu setzen. Für uns sind alle Menschen gleich, egal welcher Religion sie angehören, welches Geschlecht oder welche welche sexuelle Orientierung sie haben. Wir werden die Diskussion fortsetzen”.

Emotionaler Appell im Fernsehen “Manuel Neuer, leg den Verband an”

Quelle: BILD

21.11.2022

Bayern-Boss Oliver Kahn (53): „Die FIFA hätte schon viel früher Kontakt zu den Nationalverbänden aufnehmen können. Es ist ein Fehler, dass es anscheinend keinen Dialog zu diesem Thema gegeben hat. Ich hoffe aber, dass den Spielern der Ärger über die Entscheidung nicht genommen wird.”

Mainzer Sportvorstand Christian Heidel (59): „Jetzt reden wir nicht über Katar, jetzt reden wir über FIFA. Man muss sich fragen, wer die FIFA ist? Ist es Giovanni Infantino oder sind es die mehr als 200 Mitgliedsverbände auf der ganzen Welt? Es ist an der Zeit, dass die freie und demokratische Fußballwelt solidarisch ist und diesem diktatorischen Verhalten ein Ende setzt.“

Ex-Schauspieler Thomas Hitzelsperger (40) twitterte: “Infantino hat es sogar geschafft, die Crews zu zwingen, das OneLove-Armband nicht zu tragen. Wie erbärmlich?! Was ist mit Schleifenbändern?”

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