Winnenden: Was wird aus dem angekündigten Hanfshop am Torturm? – Winnenden

Was tut sich im geplanten CBD-Laden am Gate? Die Ladenfront in der Marktstraße ist seit Wochen mit mintfarbener Folie beklebt. Die Firma „Beflora“ wirbt mit Produkten und Aufschriften. Aber innen scheint sich nichts verändert zu haben. Inzwischen ist es völlig still geworden. Es gibt sogar eine Beschwerde auf Facebook von einem Kunden, der auf seine Ware wartet. Was passiert mit dem Hanfladen? Obskure Forschung.

Dass „Beflora“ seine Produkte jemals auf der Marktstraße verkaufen wird, ist unwahrscheinlich. Gegen den Generaldirektor läuft ein Konkursverfahren. Das kommt überraschend, stellte er doch im März in einem Zeitungsartikel seine Pläne für die Marktstraße vor. Damals rechnete er mit einer Eröffnung im Mai. Wochen und Monate sind vergangen, aber der Laden befindet sich noch immer im Renovierungsmodus.

Lange stand auf dem Schild, dass es Probleme bei der Möbellieferung gebe

Am Eingang befindet sich ein Schild. „Aufgrund von Lieferengpässen bei Produkten und Möbeln müssen wir die Eröffnung des Ladens leider auf unbestimmte Zeit verschieben“, heißt es unter anderem.

Auch Lesen :  Tierspital am Schliersee: Arzt klärt über gestiegene Kosten auf

Eine E-Mail der Zeitung „Beflori“ kam wenig später als „unzustellbar“ zurück. Auch die Website des Unternehmens ist nicht mehr erreichbar. „Seltsam“, findet der Redakteur. Was ist los?

Diverse Schauspieler wollen sich nicht wirklich zu Wort melden, schon gar nicht in den Zeitungen. „Ich habe seit Wochen keinen Kontakt mehr zu ihnen. Das wird mir langsam zu albern“, oder „Du bist auf dem richtigen Weg. Mal sehen, was Sie herausfinden werden“, lautet die Antwort auf die Fragen.

Hatte der Betreiber Probleme mit den zuständigen Behörden?

In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme mit Lebensmittelbehörden, wenn es um CBD ging. Und der Generaldirektor von Beflora erklärte im Frühlingsgespräch, dass ihn das viel Zeit und Nerven kostet.

Auch Lesen :  Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Nachfrage in der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg: Was tut sich bei „Beflora“? „Mehr weiß ich leider nicht. Haben Sie schon beim Landratsamt oder der Lebensmittelkontrolle nachgefragt?“ Vanessa Holste, Leiterin Lebensmittel und Ernährung, berät.

Allerdings kann auch die Handelsvertretung des Regionalbüros nicht helfen. Dies ist dem Shop nicht bekannt. „Die Stadt Winnenden ist rechtlich verantwortlich für den CBD-Laden. Auch dort hätte sich der Shop nach § 14 GewO registrieren müssen, wenn er seinen Betrieb aufgenommen hätte“, heißt es in der E-Mail.

Und tatsächlich: „Ja, Beflora ist beim Ordnungsamt der Stadt Winnenden gemeldet“, antwortet Franziska Götz, Pressesprecherin der Stadt Winnenden. Warum die Startseite und der Mailverkehr nicht funktionieren, kann er jedoch nicht beantworten.

Funkstille seit 20. April, CEO antwortet nicht auf Anfragen

Der letzte Facebook-Post des Unternehmens datiert vom 20. April. Was ist in der Zwischenzeit passiert? Auch auf Umwegen reagiert der Geschäftsführer nicht auf Anfragen unserer Zeitung.

Auch Lesen :  "Miss Germany" 2022/2023: Annie Brien aus Waiblingen ist unter den Top 40 - Waiblingen

Könnte sein Businessplan in Zeiten von Corona, Energiekrise und Co. gescheitert sein? Bei Recherchen im Internet wird nämlich von einem Insolvenzverfahren gegen den Geschäftsführer der Firma „Beflora CBD“ mit Sitz in Winnenden gesprochen. Das Verfahren wurde Anfang des Monats eröffnet und der Stuttgarter Rechtsanwalt Ilkin Bananyarli von der Pluta Rechtsanwalts GmbH zum Insolvenzverwalter bestellt. Per E-Mail über eine PR-Agentur teilte er mit: „Das bisherige Insolvenzverfahren über das Vermögen des Unternehmers wurde Anfang November eröffnet.“ Das Geschäft wurde schon vorher eingestellt. „Wir erhalten derzeit eine Überprüfung, aber es gibt noch keine Dokumente, die wir überprüfen müssen“, fuhr die Erklärung fort.

Anschließend wird geprüft, ob eine Fortführung der Geschäftstätigkeit überhaupt möglich ist. „Über die Zukunft des neuen Stores können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussagen machen.“

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button