Wenige Chancen, viel Pyrotechnik – Sport

Es war das letzte Profi-Fußballspiel in Deutschland vor der WM in Katar, und für den TSV 1860 München die letzte Chance nach ein paar düsteren Wochen, recht versöhnlich in die Winterpause zu gehen – es ging trotz eines Kurze Führung nach einem Foulelfmeter von Albion Werenzi (76.). Doch der Treffer von Felix Bastian von Rot-Weiss Essen in der Nachspielzeit beendete das Spiel mit 1:1 (0:0). Sixty belegte den sechsten Tabellenplatz der dritten Liga.

„Das war sehr, sehr bitter“, sagte Torschützenkönig Varenzi nach dem Spiel über den späten Ausgleich. Die Winterpause kann laut Kontakt gut für dich sein, um danach gestärkt auf die Plätze zurückzukehren. „Vom Kampf her war das, was wir gezeigt haben, auf jeden Fall gut“, sagte Verteidiger Christopher Lanert im Anschluss, „wir haben hart gekämpft, es war ein sehr intensives Spiel.“ Der späte Ausgleich fühlte sich “ziemlich beschissen” an.

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Das Spiel hatte wenige Torchancen, dafür zündete jede Menge Pyrotechnik in den Kurven. Vor einem echten Hoch stand ein Tief: Sammy Blackahia musste nach zwölf Minuten ausgewechselt werden, verletzte sich offenbar lange vor Spielunterbrechung am Knie. „Wir können noch nicht sagen, was es ist“, sagte Trainer Michael Kellner nach dem Spiel, am Dienstag soll mehr bekannt gegeben werden. Übrigens wurden Joseph Boyamba und Martin Kobilanski vor dem Spiel aus dem Kader gestrichen. Zur Erklärung sagte Kellner nur, dass der Kader so groß sei, dass es immer jemanden verletzt.

„Und du gehst sowieso nicht hoch“, echote der Gästeblock

Leandro Morgale musste aufgrund der Verletzung bei Balkhia früher als erwartet spielen. Eine Schrecksekunde überkam Kellner, als auch Morgale unmittelbar nach seiner Einwechslung am Boden lag, er aber weiterspielen konnte. Danach erschienen nur noch sporadisch sportliche Highlights. Die beste Chance hatte vor der Pause Marius Worrell, der mit einer Flanke das lange Eck verfehlte (22.). Auf der Gegenseite traf Nickles Trent einen Freistoß (37.). Auch in der zweiten Halbzeit dauerte es lange, bis die Sechziger die Überlegenheit mit gefährlichen Schüssen umwandeln konnten, Lannert schoss in der 72. Minute aus der Distanz knapp neben das Tor.

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Eine Viertelstunde vor Schluss kam es dann zur sogenannten entscheidenden Szene: Der eingewechselte Marcel Baer hielt lange am Ball, Essens Björn Rutter wollte klären, traf aber nur Stefan Lex. Varenzi verwandelte den Elfmeter souverän (76.) und schloss mit einem Tor ab. von 355 Minuten ohne Verletzung. Die 60er hatten dann einige Kontermöglichkeiten, es fehlte aber auch an Präzision, in der Schlussphase klare Schussmöglichkeiten zu kreieren. Laut Kellner führte „Schläfrigkeit“ im Standardmodus in den letzten Minuten zum Scheitern der Freigabe.

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Insgesamt war Kellner aber durchaus zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, die „eine Reaktion auf Freiburg zeigte“. Nachdem in den vergangenen Tagen Unruhen aufkamen – Kellner sprach von einem Störfeuer des Vereins –, war auf der Pressekonferenz unweigerlich die Frage, ob der 52-Jährige noch die volle Unterstützung des Vereins verspüre. „Ja“, antwortete Kellner kurz und bündig.

Auf sein Team warteten nun intensive zwei Monate, sagte Kellner – und er gehe fest davon aus, dass er sie begleiten werde. Aus dem Gästeblock kamen die letzten Gesänge des Jahres, die im Grunwalder Stadion widerhallten: „Und doch gehst du nicht hoch“, waren dort zu hören. Es ist notwendig, sie zu widerlegen.

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