WDR-Sport: Wuppertaler SV sorgt für Fußball-Euphorie im Bergischen Land

Stand: 04.12.2022 10:55

Der Wuppertaler SV ist derzeit die Mannschaft der Stunde in der Regionalliga West. Nach sieben Siegen in Folge stieg der Begishit auf den zweiten Platz. Was viel mit dem neuen Trainer und seinem Spielmacher zu tun hat.

Als Marco Stiefermann Mitte November beim Tabellenführer Preußen Münster den 1:0-Siegtreffer für den Wuppertaler SV erzielte, müssen die geschlagenen Preußen laut aufgestöhnt haben. „Ausgerechnet Steiferman“ müssen sich die Verantwortlichen gedacht haben. Denn: Eigentlich wollte man den 31-Jährigen noch vor der Saison verpflichten. Der ehemalige Premier-League-Profi, der in der vergangenen Saison für den SC Paderborn in der zweiten Liga spielte, entschied sich für einen anderen Verein: den Wuppertaler SV.

Mit BVB-Trainer Stiefermann, der zwischen 2017 und 2021 insgesamt 108 Spiele für den englischen Klub Norwich City bestritt und zwischenzeitlich den Aufstieg in die Premier League schaffte, gelang dem WSV zweifellos eine Art Königstransfer.

  • Spieltag und Tabelle der Regionalliga West
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Stifferman – Der Transporter des Königs fing Feuer

Der offensivstarke Spielmacher, der selbst immer gefährlich ist, kann für die Burgess zum entscheidenden Mann im Kampf um den Aufstieg in die dritte Liga werden. Nach dem letzten Sieg gegen Wattenscheid 09 (4:2) kann der WSV auf sieben Siege in Folge zurückblicken – mittlerweile erreichte der Club nach einem wackeligen Saisonstart den zweiten Tabellenplatz.

Was natürlich nicht nur mit der immer besser werdenden Form von Stieferman zusammenhängt. Wichtiger erscheint, dass der WSV vor einigen Wochen mit Hüzeyfe Dogan den richtigen Trainer gefunden hat. Der 41-jährige Ex-Profi, der lange bei Bayer Leverkusen aktiv war und auch selbst für Münster spielte, übernahm Ende September den Job bei Wertel, nachdem sich der WSV von Björn Mehnert getrennt hatte.

Der Trainerwechsel beginnt sich auszuzahlen

Wenn es anfangs nicht so gut lief, scheinen die Schritte des Trainers nun zu greifen. „Die Mannschaft arbeitet jetzt defensiv viel besser zusammen“, erkannte der Trainer, der einst sogar für Bayer Leverkusen in der Champions League spielte. Dugan schreckte bei seinem Amtsantritt vor mutigen Schritten nicht zurück. Als es zunächst nicht gut lief, setzte er Stieferman auch für zwei Spiele auf die Bank. „Marco hat sich immer absolut professionell verhalten und war davon nicht gekränkt, sondern hat die Mannschaft weiter unterstützt“, erinnert er sich.

Hüzeyfe Dogan führt den deutlichen Aufwärtstrend im Bergeschen Land nicht auf einzelne Spieler zurück, sondern sieht eine positive Entwicklung in der Mannschaft als Ganzes. „Die Mannschaft hat in den letzten Wochen zueinander gefunden. Jeder ist für jeden da, die absolute Lust sieht man in jeder Szene“, sagt der WSV-Coach.

Noch zwei Auswärtsspiele vor der Winterpause

Man spürt: Der WSV ist weit davon entfernt, den Kampf um die Aliyah aufzugeben. Das Spiel gegen Wattenscheid war das letzte Heimspiel im Am Stadion Zoo in diesem Jahr.

Vor der kurzen Winterpause bestreiten die Bergischen noch zwei Auswärtsspiele. Am kommenden Samstag (10. Dezember, 14:00 Uhr) wird der Dogan-Alf vom SC Wiedenbrück empfangen. Eine Woche später (17. Dezember, 14 Uhr) reist der WSV nach Roth-Weiss Ahlen.

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