„Tödlichstes Tier der Welt“: Tigermücke breitet sich im Südwesten aus

Die Asiatische Tigermücke breitet sich weiter nach Südwesten aus. Es ist immer noch kein großes Risiko, aber es sollte laut Moskito-Aktivisten nicht unterschätzt werden.

Oberrhein – Sie sind uns Menschen körperlich unterlegen, sie haben keine Reißzähne und keine scharfen Krallen. 2014 bezeichnete Microsoft-CEO Bill Gates sie jedoch als „das tödlichste Tier der Welt“: die Asiatische Tigermücke. Kleine Blutsauger gelten als besonders aggressiv und sind Hauptüberträger des Dengue-Fiebers. Diese Mücke ist eigentlich tropisch, doch aufgrund des Klimawandels fühlen sich immer mehr exotische Mückenarten in Baden-Württemberg wohl. 2020 wurde er erstmals in der Landeshauptstadt Stuttgart gesichtet. Und dieser trockene Sommer hat den blutsaugenden Insekten eine Art roten Teppich ausgerollt.

Laut Mücken-Aktivisten gab es 2022 am Oberrhein deutlich mehr Asiatische Tigermücken. Xenia Augsten vom Kommunalen Aktionskreis zur Bekämpfung der Mückenplage (Kabs) sagte: „Die heißen Sommermonate haben die Ausbreitung von Mücken deutlich verstärkt.“ Deutsche Presseagentur. Etwa “sechs Generationen exotischer invasiver Arten könnten sich zu fliegenden Insekten entwickeln.” Diese beiden sind mehr als im Vorjahr. Auch den Tigermücken konnte die Dürre nichts anhaben. „Sie haben genügend Möglichkeiten zur Fortpflanzung gefunden, zum Beispiel im Straßengraben.“ Aktuell wurde die Tropenmücke aus 21 Städten und Gemeinden in der Kabs-Mitgliedsregion beiderseits des Rheins gemeldet. Bei 16 von ihnen kann eine stabile Population identifiziert werden. „Diese Zahl hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt“, sagte Augusten.

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Asiatische Tigermücke: Bill Gates warnt vor einer tödlichen Bedrohung

Die Kabs wurden 1976 gegründet, um zu verhindern, dass Blutsauger im Südwesten zur Plage werden. Mehr als 90 Städte und Gemeinden in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen beteiligen sich an der Mückenjagd. Laut Augusten ist der Kampf gegen die Tigermücke sehr wichtig. Ähnlich sieht das Bill Gates, der vor fast einem Jahrzehnt vor der tödlichen Bedrohung durch die Tigermücke warnte. Blutsauger übertragen Krankheitserreger wie Dengue-, Chikungunya- oder Zika-Virus. Beim Menschen verursachen alle Viren vor allem hohes Fieber, starke Muskelschmerzen und einen fleckigen Hautausschlag. In seltenen Fällen können die Symptome jedoch schlimmer sein.

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Experten empfehlen herkömmlichen Mückenschutz

Das Risiko, in Deutschland durch einen Stich der Tigermücke an einer Tropenkrankheit zu erkranken, ist noch gering. Aber das könnte sich laut Cubs ändern, wenn die Sommer heißer und heißer werden. „Wenn 2022 so nass gewesen wäre wie 2021, wäre der Kampf gegen die Tigermücke nicht möglich gewesen“, sagte Augusten. Deutsche Presseagentur Entsprechend der Situation des Personals in der Gesellschaft.

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Wer sich vor der Asiatischen Tigermücke schützen will, sollte laut Experten des Tropeninstituts auf gängige Vorsichtsmaßnahmen wie lange, enge Kleidung und Insektenspray zurückgreifen. Wer im Garten von Schädlingen geplagt wird, sollte Brutplätze trocknen oder abdecken. Oft sind dies zum Beispiel Regentonnen, Wassereimer, Blumentöpfe oder Entwässerungsrinnen.

Rubrikenverzeichnis: © James Gathany/dpa

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