Teamcheck des SC Freiburg zum Start in 2023 – Fußball

Der SC Freiburg ist als Tabellenzweiter in die WM-Winterpause gegangen und spielt um den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals und der Europa League. Zufall oder der neue Trend?

So war es vor der Winterpause

Manchmal ist Christian Streich tatsächlich ein Mann weniger Worte. Dann etwa, wenn es um die Frage geht, wie die vergangene Saison für seinen SC gelaufen ist. „Wir sind gut aufgestellt“, sagt Freiburgs Cheftrainer und verzieht trotz des Understatements sein Gesicht nicht. Bryceguer hat in dieser Saison drei von 23 Pflichtspielen verloren. Mit dem Sprung auf Platz zwei der Bundesliga endete der geradezu traumhafte Lauf. Im DFB-Pokal und in der Europa League qualifizierte sich der SC zuvor für das Achtelfinale. „Es ist unglaublich, was wir erlebt haben“, sagte Streich nach dem 15. und bisher letzten Spieltag. Denn sein Team blieb trotz aller Zweifel von außen stabil. nach und nach entwickelt. Einzelne Spieler, aber auch die ganze Mannschaft. Denn die wenigen Neuzugänge wurden sofort Teil des Erfolgs: der japanische Nationalspieler Ritsu Doan, der österreichische Stürmer Michau Gregoric und Rückkehrer Matthias Gunter, sie alle haben die Eingewöhnungsphase einfach übersprungen. Daniel Coffey Kira wurde nur teilweise von Verletzungen gestoppt. Setzt man alle Puzzleteile zusammen, hat sich Freiburg als Spitzenteam der Liga etabliert. Zur Zeit.

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Wer kommt, wer geht?

Mit Kevin Shade verlässt ein Riesentalent den Sportverein, doch nicht nur der finanzielle Aspekt spricht für den Transfer. Der deutsche U21-Nationalspieler kam in Freiburg nach einer Langzeitverletzung bisher kaum zum Einsatz, doch das soll sich für ihn beim FC Brentford in der englischen Premier League ändern. Der Leih-Deal ist an eine dauerhafte Kaufoption geknüpft, bis zu 25 Millionen Euro sollen im Spiel sein. „Das ist gut für uns, damit wir finanziell gesund bleiben“, erklärt SC-Trainer Streich und bringt seine Linie zum Deal: „Deshalb waren alle happy.“

Zudem startet der SC erstmals seit Jahren „Schlotterbeck-los“ ins neue Jahr. Nachdem Nationalspieler Niko Schlotterbeck im Sommer abgereist war, wechselte der Koon-Bruder auf Leihbasis zum VfL Bochum.

Alle Nils Petersen-Fans können sich übrigens entspannen: Wechsel kommt für ihn nicht in Frage. Sein gutes Gefühl überwiegt seine Unzufriedenheit, in dieser Saison in der Bundesliga kein Tor zu erzielen: „Wir können viel erreichen und es wäre schade, einiges davon zu verpassen“, sagte er im Winter-Trainingslager in Sotogrande.

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Der Trainer: der ewige Christian Streich

Wenn Christian Streich für einen Moment loslässt, erlaubt er sich tatsächlich, den Moment zu genießen. So geschehen am 14. November, dem Tag, an dem Freiburg mit einem 4:1-Erfolg über Union Berlin auf Platz zwei sprang und in die Winterpause ging: „Ich möchte, dass das so bleibt“, sagte Streich damals. Und gleich nachgeschoben: “Das wird aber nicht.” Streich ist kein Träumer, bleibt die Kerze und bleibt sich treu: „Ich hoffe, dass alle vernünftig bleiben“, sagt der Mann, seit über elf Jahren Cheftrainer in Freiburg und natürlich der in die Bundesliga berufene Trainer. . Streich verlangt viel von seinen Spielern. Das hat er immer getan und wird es auch bleiben. Er fordert und fördert. Sein Talent ist in der Liga bekannt und wird bewundert. Aber auch seine Entwicklung, die sich in der Entwicklung des Sportvereins widerspiegelt. Denn unter ihm reifen nicht nur die Talente heran. Erfahrene Spieler wie Kapitän Christian Günther oder Vincenzo Griffo finden das nächste Level. Für sich, für Streich und für den SC Freiburg.

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Erwartung an die Saison: Träumen ist erlaubt. Auch Realismus.

„Wir können mit viel Selbstvertrauen in die Rückrunde gehen“, sagt Yannick Keitel mit einem breiten Lächeln zum Jahresauftakt. Wer in Freiburgs Spielerkreisen Fragen stellt, bekommt Antworten wie diese und oft: „Wir werden alles tun, damit das so bleibt!“. Mit diesen Worten sind Champions-League-Träume verbunden. Solche offensiven (träumerischen) Ideen, wenn nicht gar völlig unrealistisch, gibt es vom Trainer natürlich nicht. „Ich freue mich, weil es uns super geht und man sich keine Sorgen machen muss, nächstes Jahr wieder in der Bundesliga zu spielen“, sagte der 57-Jährige gegenüber SWR Sport: „Es ist wunderbar.“ Immerhin geht es für Christian Streich vor dem Start ins Pflichtjahr 2023 sehr aggressiv zu: Die Abstiegskämpfe sind in dieser Saison etwas für die anderen….

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