Nach Verlobung mit Schamanen: Norwegische Prinzessin Märtha Louise zieht sich zurück

Nach der Verlobung mit dem Schamanen
Prinzessin Märtha Louise von Norwegen geht in den Ruhestand

Ihre Verlobung mit dem Schamanen Durek Veret sorgte für Aufsehen. Für Kritik schien Prinzessin Martha Louise von Norwegen mehr an ihre eigenen Interessen als an die des Hofes zu denken. Doch jetzt soll es einen klaren Schnitt geben.

Prinzessin Märtha Louise von Norwegen ist mit einem Schamanen verlobt und wird bis auf Weiteres keine königlichen Amtsgeschäfte ausüben. Damit wolle er dazu beitragen, dass seine eigene Geschäftstätigkeit und seine Rolle am Hof ​​klarer voneinander getrennt würden, teilte das norwegische Königshaus in Oslo mit.

Daher hat der 51-Jährige in Absprache mit seinem Vater König Harald V. und dem engsten Familienkreis entschieden, vorerst keine offiziellen Aufgaben zu übernehmen. Harald beschloss jedoch, ihren Titel als Prinzessin beizubehalten.

Organisationen, bei denen die Schwester von Kronprinz Haakon Schirmherrin ist, wurden bereits über den Umzug informiert. Der Platz von Märtha Louise wird nun von anderen Mitgliedern der königlichen Familie eingenommen.

Kontroverse Berichte zu Gesundheitsfragen

Die Prinzessin verlobte sich im Juni mit Durek Veret, in Amerika als Schamane Durek bekannt. Die Prinzessin wurde in den letzten Jahren mehrfach dafür kritisiert, geschäftliche Interessen mit ihrem offiziellen Titel zu vermischen.

„Die Prinzessin und ihr Verlobter Durek Verret möchten den Unterschied zwischen ihren eigenen Aktivitäten und denen der königlichen Familie deutlich machen“, sagte das Gericht. Das bedeutet unter anderem, dass der Prinzessinnentitel und Verweise auf Mitglieder der königlichen Familie nicht mehr auf den eigenen Social-Network-Kanälen oder in Medienproduktionen verwendet werden.

Nach der Hochzeit werde Verret Teil der königlichen Familie bleiben, aber keine traditionellen Titel oder Repräsentationspflichten innehaben, hieß es. Mit dieser Entscheidung wolle sie dazu beitragen, den Frieden für die königliche Familie und ihren zukünftigen Ehemann zu sichern, sagte Martha Louise selbst.

Hintergrund des Umzugs scheinen Verretts umstrittene Äußerungen zu Gesundheitsfragen zu sein. Unter anderem erklärte sie im Sommer auf Instagram, dass sie eine Behandlung im Krankenhaus nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus abgelehnt und stattdessen eine Medaille zur Genesung genutzt habe. Märtha Louise sagt nun in einem Instagram-Video, dass sie ausgebildete Physiotherapeutin mit Interesse an Gesundheit und Forschung ist. Er sieht die Alternativmedizin jedoch als wichtige Ergänzung zur Schulmedizin.

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