Mobilisierung geht weiter: Putins Todes-Plan für seine Rekruten | Politik

Putin lügt über seine militärische Rekrutierung.

Der Warlord sagte in den vergangenen Tagen, er wolle 300.000 Soldaten mobilisieren, sei aber bei 318.000 gelandet, weil sich so viele Freiwillige gemeldet hätten. Aber vor allem wurde gesagt Putin über Basij: „Ja, es ist vorbei. Endstand steht.“

Aber das ist nicht wahr. Tatsächlich ebnet er den Weg für mehr – und verdeckte – Mobilität. “Wir sollten jede öffentliche Äußerung Putins zunächst als Versuch betrachten, sich selbst zu belügen”, erklärt Russland-Experte Sergei Somlny.

„Der Begriff Teilmobilmachung war von Anfang an irreführend“, sagt er zu BILD. Es ist niemals möglich, alle Männer im erwerbsfähigen Alter zu mobilisieren. Jede Mobilisierung ist eine Teilmobilisierung. Russland behauptet.

Laut Somlny zeigen Untersuchungen von Datenwissenschaftlern, dass die Zahl der Eheschließungen dramatisch zugenommen hat. In den letzten drei Monaten wurden in Russland weitere 500.000 Ehen geschlossen. Der Experte erklärt, dass, wenn Soldaten im Krieg sterben, die überlebenden Ehegatten entschädigt werden.

Sie zeigt, dass in den letzten Monaten mehr als 500.000 Russen zum Militär eingezogen wurden. Denn: Nicht alle Wehrpflichtigen heiraten – und einige schon.

Auch Lesen :  Medienfreiheitsgesetz: EU will Pressefreiheit stärken – Deutschland ist dagegen

Putin schickt Soldaten direkt in den Tod

Eines ist klar: Putin hat kein Dekret zur Beendigung der Mobilisierung unterzeichnet. Laut seinem Sprecher Dimitri Pesco war dies nicht nötig. Aber: Putin unterzeichnete Befehle, die er vorsichtig verlängerte, um mehr Männer zu rekrutieren.

Dazu gehört laut einer Analyse der US-amerikanischen Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) die Ausweitung des Wehrpflichtstatus auf Männer, die in Freiwilligenorganisationen dienen – und gleichzeitig solche, die beispielsweise Anreize für Freiwilligenarbeit schaffen Durch Front-Service-Ausnahmen. Und: Putin hat ein Dekret unterzeichnet, das es den russischen Behörden erlaubt, wegen schwerer Verbrechen verurteilte Kriminelle zu mobilisieren.

„Berichte über die toten Soldaten in lokalen russischen Medien weisen darauf hin, dass die Lebenserwartung der Soldaten ein bis zwei Wochen beträgt. Lokale Zeitungen schreiben in ihren Berichten über Soldaten das Datum der Einberufung und das Datum des Todes. Dann gibt es z. „Gegründet: 20. September, beendet: 1. Oktober“, sagt Somlny. Es gibt viele solcher Fälle.

Für den Experten ist klar: „Putin versucht, Zeit zu gewinnen.“ Er bezahlte diese Zeit mit dem Leben seiner Untertanen. Wenn er der Angreifer ist Ukraine Er bremst nicht mit Tausenden von Leichen, er verliert seine Südflanke. Putin schickt Soldaten direkt in den Tod.

Auch Lesen :  Ukraine News ++ Sunak: „Wir werden Putins Regime zur Rede stellen“ ++

Somlny: „Viele Russen ignorieren das aber. Sie rufen sie sogar gerne an. “Die russische Propaganda ist bei diesen Leuten sehr erfolgreich.”

Putin braucht immer noch Mobilisierung

Offenbar will Putin auch innenpolitisch soziale Spannungen abbauen, indem er das Ende der Mobilmachung vortäuscht. Denn seit Basij Ende September angekündigt wurde, bricht es zusammen.

Laut ukrainischen Angaben verliert Russland etwa 600-800 Soldaten pro Tag. Somlny erklärt, dass dies nicht verwunderlich sei, da Soldaten ohne Ausbildung an die Front geschickt würden.

Sein Fazit: “Putin braucht noch Mobilisierung.” Russland hat mehr als 70.000 Soldaten verloren. Zum Vergleich: 10 Jahre Afghanistan kosteten die viel größere Sowjetunion 15.000 Soldaten.

Das Gerücht von der zweiten offiziellen Mobilmachung

Jetzt berichten russische Oppositionsmedien, dass sich Beamte und Unternehmen möglicherweise auf eine zweite Mobilisierungswelle nach der bevorstehenden jährlichen Versammlung vorbereiten, die sich um einen Monat verzögert hat. Die Gouverneure von Rostow, Kursk und der Oblast Woronesch haben bereits darüber gesprochen.

Auch Lesen :  Erfolgreicher Frachtflug zu Chinas Raumstation | Freie Presse

So oder so schreibt ISW: Ob Putin heimlich mobil macht oder irgendwann zu einer zweiten Rekrutierungswelle aufruft, das Ringen des Kreml um genügend Männer für den Krieg ist unübersehbar.

Es ist auch klar, dass die russische Armee neben ihrer mangelnden Kampferfahrung auch über eine schlechte Ausrüstung verfügt. Es wird sogar gesagt, dass Schlafsäcke und Kleidung für die Wintersaison knapp sind und die Rekruten ihre Schutzwesten aus eigener Tasche bezahlen müssen.

Die Russen ziehen sich weiter zurück

ISW schreibt, dass der russische Rückzug sowohl in der Region Luhansk (Liman, Svatov, Kermina) als auch rund um die Großstadt Cherson fortgesetzt wird. Die neuen Soldaten mit ihrer schlechten Ausbildung können nichts tun, als die ukrainische Offensive zu bremsen. Selbst in der kampferprobten Stadt Bachmut, wo die Lage den Russen zeitweise günstiger erschien, kamen sie nicht nennenswert voran.

Der Film zeigt, dass die russische Armee immer wieder die gleichen Fehler gemacht hat, wie zum Beispiel völlige Inkohärenz und Sie kämpfen ohne Deckung durch ihre Infanterie.

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button