Ja zur Beschaffung neuer IT-Infrastruktur für Schule Bassersdorf

Die Stimmberechtigten von Bassersdorf haben heute, Sonntag, 27. November, mit 1.409 zu 570 Stimmen für die Anschaffung einer neuen IT-Infrastruktur für die Schule Bassersdorf gestimmt. Das entspricht einem Stimmenanteil von 71,20 Prozent.

27. November 2022 von Reto Hoffmann

Im Rahmen dieser Arbeiten bewilligten die Einwohnerinnen und Einwohner von Bassersdorf Kreditgesuche von CHF 350’000.- als einmalige Kosten für die Anschaffung der IT-Infrastruktur und CHF 680’000.- für die jährlichen Gesamtkosten für Betrieb und Unterhalt sowie die Anschaffung zukünftiger Geräte. Einmalige Kosten von CHF 350’000 setzen sich zusammen aus CHF 200’000 für die Anschaffung der IT-Infrastruktur und CHF 150’000 für die Durchführung der Projektphase. Wiederkehrende Kosten von CHF 680’000 sind Personalkosten für technischen und pädagogischen Support, Betriebs- und Supportkosten sowie Wartung und Betrieb von Backend-Systemen und Systemsoftware.

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RGPK intervenierte

Der Deal war vor der Abstimmung umstritten. Die Rechnungsprüfungskommission (RGPK) empfahl den Stimmberechtigten jedoch, den Vorschlag sowohl in der Gemeindeversammlung als auch an der Urne abzulehnen. Insbesondere stellte die Kommission fest, dass ein erhebliches Unsicherheitspotenzial hinsichtlich der Entwicklung der jährlichen Kosten besteht, wie in den Leitlinien zur Wahlurnenwahl beschrieben. Andererseits fehlte aus Sicht der RGPK ein angemessenes und effizientes Controlling, um die betrieblichen Kosten messen und damit mit den heutigen Prognosen vergleichen zu können. Daraufhin entwickelte Hans Stutz, Leiter der Bildungsabteilung, zusammen mit der Finanzabteilung für dieses Projekt ein neuartiges „Finanzcontrolling“, quasi als Ergänzung zu den üblichen Finanzsystemen. Dies führte schließlich dazu, dass die RGPK den Vorschlag an der Wahlurne unterstützte.

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Der Bildungsleiter ist zufrieden

Angesprochen auf den Dorfblitz freute sich Hans Stutz über das positive Ergebnis: „Mit über 70 Prozent Ja-Stimmen ist das sicherlich erfreulich, aber es hätten noch ein paar Stimmen mehr sein können“, sagt er. Spielt er damit auf die sehr geringe Wahlbeteiligung von 27,6 Prozent an? Ob dieses positive Ergebnis auch mit dem Slogan der RGPK zum Umgang mit Wahlurnen zusammenhängt, ist für ihn schwer einzuschätzen. Nach einem Vorgespräch der Gemeinde habe man auf Anraten der RGPK die Bücher noch einmal gesichtet und das eine oder andere angepasst, so der Bildungsleiter.

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