In der DACH-Region bis 2025: Wie die Wirtschaft in digitale Technik investiert – Industrie 4.0 & IoT

In der DACH-Region bis 2025

2. Dezember 2022 21:42 | Andreas Knoll

Experten in Deutschland, Österreich und der Schweiz nennen die Top 3 Investitionsziele: Prozessautomatisierung, künstliche Intelligenz und Cloud-Plattformen.
Experten in Deutschland, Österreich und der Schweiz nennen die Top 3 Investitionsziele: Prozessautomatisierung, künstliche Intelligenz und Cloud-Plattformen.

Bis 2025 wollen Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verstärkt in digitale Technologien investieren, mit denen sich Risiken für den Geschäftserfolg reduzieren lassen. Experten nennen die ersten 3 Ziele für Investitionen: Prozessautomatisierung, KI und Cloud-Plattformen.

Das sind die Ergebnisse des Digital Journey Monitor 2023 des IT-Dienstleistungsunternehmens DXC Technology. Dafür wurden mehr als 300 Vorstände und Experten befragt, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz über die digitale Transformation ihres Unternehmens entscheiden.


60 Prozent der befragten Entscheider in der DACH-Region planen, in den nächsten drei Jahren verstärkt in die Prozessautomatisierung zu investieren. Beim Einsatz digitaler Technologien sehen 78 Prozent der Experten die Befreiung ihrer Mitarbeiter von automatisierbaren Aufgaben als wichtiges bis sehr wichtiges Ziel an. Dies gilt beispielsweise für Tätigkeiten wie das Heben schwerer Lasten in der Produktion, den Umgang mit gefährlichen Stoffen oder sich wiederholende Arbeitsschritte, d.h. sogenannte dreidimensionale Jobs: schmutzig, langweilig und gefährlich. Arbeitsplätze attraktiv zu gestalten und erfolgreich Mitarbeiter zu rekrutieren, spielen eine wichtige Rolle für den zukünftigen Geschäftserfolg von Unternehmen: 64 Prozent der Unternehmen geben derzeit ein mittleres bis hohes Risiko an, offene Stellen nicht besetzen zu können.

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Kosten analysieren

Gut jeder zweite Entscheider (54 Prozent) in der DACH-Region plant, in den nächsten drei Jahren verstärkt in KI-gestützte digitale Anwendungen zu investieren. Experten wollen beispielsweise mithilfe von Data Science Energiekosten analysieren und transparent machen, die CO2-Bilanz erfassen oder mit Predictive Maintenance (Machine Learning) den Verschleiß in der Produktion reduzieren. Rund 80 Prozent bewerten den Einsatz digitaler Technologien als wichtig bis sehr wichtig, um mit Hilfe von Analytics Kosten sichtbar zu machen und für mehr Transparenz und Effizienz in Prozessabläufen zu sorgen.

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Resilienz stärken

Der Auf- oder Ausbau von Cloud-Plattformen steht bei mindestens jedem zweiten Entscheider (52 Prozent) in der DACH-Region mit größerem Budget im Investitionsplan für die nächsten drei Jahre. Die vernetzte Zusammenarbeit mit Partnern spielt eine wichtige Rolle bei der Erhöhung der Resilienz in Geschäftsprozessen. Eine Mehrheit von knapp zwei Dritteln stuft die sich abzeichnenden Lücken in Lieferketten derzeit als mittleres bis hohes Risiko ein – nur neun Prozent sehen kein Risiko für den eigenen Unternehmenserfolg.


„Die Antworten der Entscheider aus unserem Digital Journey Monitor zeigen deutlich, wie Unternehmen aktuell die Digitalisierung nutzen, um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen“, sagt Carsten Meinecke, Head of Analytics, Consulting and Engineering bei DXC Technology in Europa. »Um Risiken zu erkennen und Effizienzpotenziale zu nutzen, setzen Unternehmen auf die schnelle Entwicklung neuer Anwendungen und die Modernisierung bestehender. DXC Technology versteht sich als Partner seiner Kunden, um diese durchgängig im „digitalen Lebenszyklus“ möglichst nah an ihren Produkten und Dienstleistungen zu begleiten.«

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DXC Digital Travel Monitor 2023

Im Oktober 2022 befragte DXC Technology insgesamt N=344 Geschäftsführer und Experten in Deutschland (N=119), Österreich (N=113) und der Schweiz (N=112), die Entscheidungen über die digitale Transformation ihres Unternehmens treffen. Die Umfrage wurde von einem Online-Marktforschungsinstitut auf Basis von Expertenpanels durchgeführt.


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