Im Landkreis Marburg-Biedenkopf gemeinsam die Wirtschaft fördern

Auf Vorschlag des Kreisvorstandes beschloss der Kreistag die Gründung eines Unternehmens zur Wirtschaftsförderung. Darüber entscheidet der höchste Ausschuss des Distrikts bei seiner Sitzung am Freitag, den 18. November. Die Stadt Marburg gehört zu den 19 Kommunen, die sich bereit erklärt haben, sich an der neuen Gesellschaft zu beteiligen.

Für die Universitätsstadt stellt das neue Unternehmen „eine gute Ergänzung unserer Aktivitäten dar“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies, zumal, so fügt er hinzu, „der Landkreis die Betriebskosten des Unternehmens trägt“. Der Oberbürgermeister weist selbstbewusst auf die Stärken Marburgs hin: Die Universitätsstadt als Oberzentrum sei „der zentrale Wirtschaftsmotor der Region, mit einem weit überdurchschnittlichen Anteil an Arbeitsplätzen und Wertschöpfung für die gesamte Region“.

Auch Lesen :  Wiler Stadträtin Ursula Egli gibt Geschäft ab

Wie beispielsweise das Engagement für die interkommunale Zusammenarbeit zeigt, legt Marburg auch großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Nachbargemeinden. Da die Wirtschaftsförderung „als unsere Aufgabe“ verstanden werde, sei die Förderung des eigenen Geschäfts in den vergangenen Jahren „deutlich ausgebaut“ worden. Damit will die Stadt zur guten Entwicklung der gesamten Region beitragen.

Wirtschaftsstandort Bezirk

Mit rund 250.000 Einwohnern ist der Landkreis Marburg-Biedenkopf ein attraktiver Standort für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesundheit. In der Wirtschaftsregion Marburg-Bidenkopf arbeiten mehr als 94.000 Menschen in kleinen, mittleren und großen Unternehmen, darunter neun Weltmarktführer. Etwa 20 Prozent aller Beschäftigten arbeiten im Gesundheitswesen. Damit ist diese Region führend in Deutschland. Informationen: Landkreis Marburg-Biedenkopf

Auch Lesen :  Energie - Schwerin - Debatte um beschleunigte Windrad-Genehmigungen in MV - Wirtschaft

Ein lang gehegter Wunsch

Der Bürgermeister erklärt auch, wie es zu der Firmengründungsabsicht kam. Das ist ein lang gehegter Wunsch des Landkreises. Die neue Gesellschaft wird Aufgaben mit regionaler und überregionaler Wirkung übernehmen. Das kann Werbung für die Region sein oder Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel. Darüber hinaus will der Landkreis bei der Beschaffung von Finanzierungsinstrumenten sowie bei der Gewerbeflächenkommunikation und -vermarktung helfen. Die zweite Absicht besteht darin, Unternehmen beim Zugang zu Ämtern durch einen offiziellen Leitfaden zu unterstützen.

Auch Lesen :  Nordrhein-Westfalen: Rohstoffe wie Seltene Erden: So abhängig sind wir von China

Beschließt der Gemeinderat die Gründung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Marburg-Biedenkopf mbH, wird im nächsten Schritt die Stelle des Geschäftsführers m/w/d ausgeschrieben. Beteiligt sind neben 19 der 22 Kommunen des Landkreises, die die Absichtserklärung unterzeichnet haben, auch die Sparkasse Marburg-Biedenkopf, die IHK Lahn-Dill und die Kreishandwerkerschaft Marburg. Die IHK Kassel-Marburg entscheidet am 17. November. Aktionen in Höhe von 250 Euro sind herausragenden Kandidaten vorbehalten. Am 1. Januar wurde die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Marburg-Biedenkopf mbH gegründet.

Von Gianfranco Fain

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button