Fußball-WM: Costa Rica gewinnt – und hilft Deutschland – Sport

Mit einem späten Traumtor setzte sich Costa Rica gegen Deutschlands Sieger Japan durch und hielt die DFB-Elf vier weitere Tage im WM-Turnier. In der 81. Minute köpfte Kaiser Fuller den Ball zur Ecke und hätte für einen Jubelsturm bei Manuel Neuer und Co. sorgen müssen. Der überraschende 1:0 (0:0)-Erfolg Costa Ricas bei Al-Rajan ist eine große Hilfe für die deutsche Mannschaft vor dem heutigen Spiel (20.00 Uhr, ZDF) gegen Spanien. Nun stellt sich heraus, dass am Donnerstag (ebenfalls um 20:00 Uhr) im Gruppenfinale gegen die Costaricaner noch Chancen auf ein Weiterkommen bestehen. Verliert Deutschland allerdings vorher gegen Spanien, hat das Team von Bundestrainer Hansie Flick das Weiterkommen nicht mehr in der Hand.

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Al-Rajans Inbrunst lag vor 41.479 Japans Trainer Hajima Moriasu nahm trotz des großen Coups viele Veränderungen vor und brachte fünf neue Spieler in die Startelf – darunter Freiburgs Rizzo Doan, der am Mittwoch beim 1:1-Ausgleich als Wild Card spielte Initiative der deutschen Katastrophe. Diesmal hatte der 24-Jährige die erste gefährliche Szene, als er von rechts flankte (13. Minute), sein scharfer Ball erreichte seinen Mitspieler aber nicht. Beim 0:7 gegen Spanien konzentrierte sich Costa Rica auf die Defensive, entsprechend knapp waren die Abstände. Kreativer Geist Daichi Kamada machte einige ungewöhnliche Wiedergabefehler. Anders als beim Deutschland-Spiel, als Japan auf schnelle Ballwechsel und Konter setzte, halfen Kamada und seine Kollegen diesmal anfangs nicht viel. Mit dem Ball am Fuß fiel ihnen nicht viel ein. In der ersten Halbzeit gab es keine wirklichen Torchancen. Costa Rica war so tief wie es nur ging.

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Nach dem Wechsel holte Moriasu direkt den Deutschland-Terror Takuma Asano, der mit Schnelligkeit und Technik helfen sollte, die formidable Hochburg des Außenseiters endgültig zu überwinden. 25 Sekunden nach dem Wiederanpfiff vollendete Hidemasa Morita einen starken Schuss, doch Kyler Navas parierte hervorragend. Japan wurde von da an gefährlicher und mutiger, das Unentschieden reichte für einen Kader um Europa-League-Sieger Kamada nicht. Der Freistoß von Yuki Soma ging über das Tor. Kamada versuchte es dann aus noch besserer Position, doch sein schwacher Versuch landete in der Mauer. Costa Rica kam aus dem Nichts. Fullers Runde, ein 28-jähriger Profi von CS Hardiano aus der ersten Liga in Costa Rica, war die erste große Chance – und führte zu einer Entscheidung. Auch weil der Kapitän und Ikone von Costa Rica Navas in der letzten und hektischen Schubphase der Japaner alles hielt.

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