Franz Beckenbauer: „Ich sehe nichts mehr“ – „Kaiser“ auf einem Auge erblindet

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“Ich kann nichts mehr sehen” – Franz Beckenbauer erblindet auf einem Auge

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„Versuchen zu bleiben“: Franz Beckenbauer kehrte im August ins Stadion zurück

Quelle: dpa/Tom Weller

Franz Beckenbauer zog sich aus der Öffentlichkeit zurück. Auch weil der 77-Jährige gesundheitlich angeschlagen ist. In einem Interview äußert sich der Fußballweltmeister von 1974 und 1990 nun zu seiner körperlichen Konstitution.

dEs war bekannt, dass seine Gesundheit nachließ. Franz Beckenbauer meidet seit Jahren öffentliche Auftritte, nicht nur wegen der persönlichen Vorwürfe und Verdächtigungen bei der Vergabe der WM 2006.

Insofern verwundert es nicht, dass der 77-Jährige, der 1974 in München und 1990 als Nationalmannschaftschef in Rom Fußball-Weltmeister wurde, nicht zur laufenden WM nach Katar reisen wird. Wie Beckenbauer gegenüber dem Magazin Bonte verriet, wird er „aus gesundheitlichen Gründen“ auf die Reise in die Wüste verzichten. Er suche das DFB-Team von Bundestrainer Hansi Flick. „Aber ich gehe nicht nach Katar. Ich drücke unserer Mannschaft vor dem Fernseher die Daumen“, sagte Beckenbauer.

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Im Interview schilderte er auch seine gesundheitlichen Probleme, die derzeit besonders seine Sehkraft beeinträchtigen: „Ich hatte auf einem Auge einen sogenannten Infarkt. Leider kann ich auf der rechten Seite nichts sehen. Ich kann damit umgehen.“ . Und ich muss auf mein Herz aufpassen.“

Unglaublich viel Fanpost für Beckenbauer

Fußball schaut er aber selten live und online. Er verfolgt lieber die Entwicklungen seiner Franz-Beckenbauer-Stiftung, die bereits 30 Millionen Euro an Spenden gesammelt hat. Kürzlich feierte er das 40-jährige Bestehen der Organisation, die Menschen in Not hilft. „Meine Frau Heidi ist schon länger mit mir im Vorstand“, sagte Beckenbauer, „wir haben für immer ein Fundament aufgebaut. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass etwas passiert, auch wenn man nicht mehr da ist.“

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Der ehemalige Bayern-Profi und -Trainer erhält in diesen Tagen eine beachtliche Menge an Autogrammpost, die er gerne beantwortet. Er dachte auch über die Gründe für das gestiegene Interesse nach. “Die Leute müssen denken, dass er nie lange leben wird. Aber ich werde versuchen, eine Weile bei Ihnen zu bleiben”, sagte Beckenbauer.

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