Berlin: Radfahrerin bei Unfall eingeklemmt – Feuerwehr kommt wegen Klimaprotest verspätet an

Panorama Berlin

Radfahrer verunglückt – Feuerwehr kommt wegen Klimaprotest zu spät

„Es scheint eine Regierungskonstellation in Berlin zu geben, die sich das klammheimlich gefallen lässt“

„Das geht zu weit“, sagt der FDP-Politiker Sebastian Czaja über die Klimaproteste in Berlin. Jetzt sind schnelle Urteile gefragt. Sie fordert auch eine zentrale Plattform zur Einreichung von Schadensersatzansprüchen, “für die jeder in diesem Klimachaos zahlen muss”.

Hier können Sie sich unsere WELT-Podcasts anhören

Zur Anzeige der eingebetteten Inhalte ist Ihre widerrufliche Einwilligung zur Übermittlung und Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich, da die Anbieter der eingebetteten Inhalte, wie z. B. Drittanbieter, diese Einwilligung benötigen. [In diesem Zusammenhang können auch Nutzungsprofile (u.a. auf Basis von Cookie-IDs) gebildet und angereichert werden, auch außerhalb des EWR]. Indem Sie den Schalter auf „on“ stellen, stimmen Sie dem zu (jederzeit widerrufbar). Dies umfasst auch Ihre Zustimmung zur Übermittlung bestimmter personenbezogener Daten an Drittländer, einschließlich der Vereinigten Staaten, gemäß Artikel 49 (1) (a) der DSGVO. Hier finden Sie weitere Informationen dazu. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über den Link und Datenschutz unten auf der Seite widerrufen.

Ein Radfahrer ist in Berlin mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Als der Fahrer hinausging, um der Frau zu helfen, griff ihn ein unbekannter Mann mit einem Messer an. Rettungskräfte trafen zu spät ein, als Vertreter der selbsternannten „Letzten Generation“ die Straße blockierten.

EEin Radfahrer ist in Berlin-Wilmersdorf von einem Betonmischer erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Ein Feuerwehrsprecher sagte, die Frau sei am Montagmorgen unter dem Auto eingeklemmt worden. Ihm zufolge verzögerte sich die Bergung der Verletzten, weil Feuerwehrleute mit Spezialausrüstung aufgrund der Proteste der Vertreter, die sich “die letzte Generation” nannten, im Stau feststeckten und erst spät am Unfallort eintrafen.

Als der Lkw-Fahrer nach dem Unfall die Frau suchen wollte, sei sie von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen worden, sagte ein Polizeisprecher. Eine 64-jährige Frau wurde ins Krankenhaus gebracht. Zeugenaussagen zufolge war der Täter ein Mann, sagte der Polizeisprecher.

Rettungswagen von Polizei und Feuerwehr bei der Bundesallianz in Berlin-Wilmersdorf, bei der ein Radfahrer schwer verletzt wurde

Rettungswagen von Polizei und Feuerwehr bei der Bundesallianz in Berlin-Wilmersdorf, bei der ein Radfahrer schwer verletzt wurde

Quelle: dpa/Paul Zinken

Wie es zu dem Unfall bei der Bundesallianz an der Ecke Spischernstraße kam, war zunächst unklar, teilte die Polizei mit. Lastwagen und Radfahrer bewegten sich in Richtung Bahnhof Zoo. Die Frau fiel unter den Lastwagen. Sein Zustand ist ernst. Weitere Angaben zum Unfallopfer machte der Pressesprecher nicht. Laut Feuerwehrsprecher Rolf Erbe wurden drei weitere Personen, die das Geschehen am Tatort beobachteten, psychologisch betreut.

Der „Last Generation“-Sprecher schließt eine Mittäterschaft nicht aus

Rettungskräfte, die helfen sollten, den Radfahrer zu retten, seien wegen Protesten von Klimaprotestierenden nicht rechtzeitig vor Ort gewesen, sagte Erbe später. Ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte, die Kollegen seien auf der Stadtautobahn A100 mit einem Rettungsfahrzeug mit Spezialtechnik zum Heben schwerer Lasten im Stau steckengeblieben. Erbe berichtet, dass er aufgrund fehlender Technik am Unfallort improvisieren musste. Rund 40 Feuerwehrleute waren an dem Vorfall beteiligt.

Das Fahrrad des Opfers

Das Fahrrad des Opfers

Quelle: Paul Zinken/dpa

Ein Sprecher der Gruppe Last Generation sagte, sie sei besorgt und könne die Möglichkeit von Staus aufgrund der Verspätung des Krankenwagens nicht ausschließen. „Wir hoffen, dass sich Ihr Gesundheitszustand durch die Verzögerung nicht verschlechtert hat“, sagte Sprecherin Carla Hinrichs. „Die Hauptpriorität bei all unseren Protesten ist es, die Sicherheit aller teilnehmenden Menschen zu gewährleisten.“

auch lesen

Bundeskanzler Olaf Scholz kritisierte Klimaaktivisten für ihre Protestformen. Er mahnte, bei solchen Aktionen vorsichtig zu sein, damit der Protest andere nicht gefährdet. Zuvor war der Kanzler zu seiner Reaktion auf die Aktionen der Klimaprotestgruppe Last Generation befragt worden. “Ich denke, wir müssen die kritische Haltung, den kritischen Einwand annehmen”, sagte Scholz. „Es ist auch klar, dass die Aktionen nicht mit breitem Beifall aufgenommen wurden. (Zehn) meins auch”, sagte er.

auch lesen

Klimaaktivistin Luisa Neubauer spricht auf der Frankfurter Buchmesse

Auch die Gewerkschaft der Polizei (GDP) kritisierte die Aktion scharf: „Spätestens jetzt muss man sich vom Märchen einer harmlosen Protestaktion verabschieden. „Wer Verkehrswege blockiert, riskiert und behindert die Handlungsfähigkeit des Heimatschutzes und nimmt zudem bewusst zur Kenntnis, dass Menschen in Not länger auf Hilfe von Polizei und Feuerwehr warten müssen“, sagte Sprecher Benjamin Jendro. „Guerilla-Aktionen im Namen des Klimas” mit der Gesundheit der Bevölkerung spielen.

In den frühen Morgenstunden des Montagmorgens behinderten die Blockierer erneut den Verkehr in mehreren Teilen Berlins. Die A100 ist am Funkturmdreieck in Richtung Neukölln und dem Wechsel auf die A115 gesperrt, wie die Verkehrsinformationszentrale auf Twitter mitteilte, dass Autofahrer mit etwa 35 Minuten Stau rechnen müssen. Die Polizei hat zwei Vorfälle auf der A100 bestätigt: Zwei Personen wurden auf der Halenseebrücke gefunden, sagte ein Sprecher. Auch in der Tempelhofer Damm-Rede gab es einen “Versuch zu kleben”.

Source

Auch Lesen :  Deutschland ist nicht mehr Top-Verbündeter, sondern Polen

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button